Spende an Wildwasser Esslingen e.V.

Volksbank Esslingen eG spendet für Präventionsprojekt von Wildwasser Esslingen e.V.

Vorstandsmitglied Heinz Fohrer überreicht den Spendenscheck an Martina Huck, Geschäftsführerin der Fachberatungsstelle Esslingen und Petra Klotzbücher, Vorstandsmitglied Wildwasser e.V. (v.l.)

Der Verein Wildwasser Esslingen e.V. freut sich über eine Förderung von 2.000 Euro für sein Präventionsprojekt. Heinz Fohrer, Vorstandsmitglied der Volksbank Esslingen eG, konnte symbolisch einen Scheck an den Verein Wildwasser Esslingen e.V., vertreten durch Petra Klotzbücher, Vorstandsmitglied, und Martina Huck, Geschäftsführung der Fachberatungsstelle Esslingen, überreichen.

Wildwasser Esslingen e.V. als eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein hat sich dem Thema sexueller Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche angenommen und leistet in seiner Fachberatungsstelle „hervorragende und wichtige Arbeit“, so Heinz Fohrer. Diese von fachlich qualifizierten Frauen geleistete Arbeit ist ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft, stellt sich der Verein doch auf die Seite der Betroffenen, betrachtet die sexuellen Gewalterfahrungen aus ihrer Sicht, wahrt ihre Interessen und Bedürfnisse, richtet sich gegen die gesellschaftlichen Ursachen sexueller Gewalt und setzt sich für deren Ächtung ein.

Mit diesem Spendengeld aus Mitteln des GewinnSparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken soll nun das Präventionsprojekt gegen sexuelle Übergriffe an körperbehinderten und geistig behinderten Kindern und Jugendlichen vorangetrieben werden.

Dieses Projekt richtet sich zuvorderst an die Schule für Körperbehinderte und Geistig Behinderte,
aber selbstverständlich auch an Eltern, Kinder und Jugendliche selbst. Es dient der Prävention und soll sexuellem Missbrauch vorbeugen, sexuellen Missbrauch frühzeitig erkennen und Sekundar-schädigung nach der Aufdeckung verhindern. Bei den behinderten Kindern und Jugendlichen soll das Selbstwertgefühl gestärkt, das Körperwissen geschult und vor allem auch das NEIN sagen eingeübt werden. Dies alles dient dazu, rechtzeitig sexuelle Übergriffe zu verhindern.

„Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung und die Anerkennung unserer Arbeit“, so Fr. Klotzbücher, „benötigt der Verein doch jährlich mindestens 54.000 Euro an Spendengeldern, um seine Arbeit weiter für Betroffene kostenfrei leisten zu können.“