Kinderspielstadt 2014-Karamempel bekommt Finanzspritze

Scheckübergabe von der Volksbank an den "Karaclub" der Kinderspielstadt

Vorstandsmitglied Markus Schaaf mit dem "Karaclub" der Kinderspielstadt

 

In den ersten beiden Sommerferienwochen öffnet die Esslinger Kinderspielstadt Karamempel zum wiederholten Male ihre Tore. Vom 04. bis 15 August unternehmen 250 Kinder diesmal eine Reise in den Wilden Westen. In zwei separaten Bereichen, einem Indianerdorf und einer Westernstadt, können sie beispielsweise in der Lederwerkstatt arbeiten, im Saloon Getränke ausschenken, in der Feldküche der Indianer kochen oder mit den Schamanen Tänze und Musik einstudieren. Wer über die Geschicke der Stadt und die Höhe der Steuern mitentscheiden möchte, der kann sich auch zur Bürgermeisterwahl aufstellen oder in den Rat der Stammes-ältesten aufnehmen lassen.

„Beim Thema Wilder Westen denken viele natürlich erst mal an Fasching und Revolver“, meint Viktor Kollmannsberger vom Team des Stadtjugendrings Esslingen. „Wir werden uns dem Thema aber von einer etwas anderen Seite nähern. Schließlich brauchen wir für unsere zwei Siedlungen erst mal ein funktionierendes Wirtschaftssystem, Kulturangebote und was leckeres zu Essen. Wie damals eben auch! Mit dem Colt haben wohl die wenigsten lange ihr Auskommen verdient.“

Im „Karaclub“ treffen sich jedes Jahr einige Wochen vor der Spielstadt all die Kinder, die bereits bei der Vorbereitung und Ausgestaltung von Karamempel mithelfen möchten. So wurden in den letzten Tagen die Geldscheine entworfen und richtig große Holzpferde gebaut.

Ein wichtiger Stützpfeiler von Karamempel sind auch in diesem Jahr Sponsoren wie die Volksbank Esslingen, die die Kinderspielstadt erneut großzügig unterstützen wird. Als Gegenleistung für den Scheck über 3.000,-- €, den Vorstandsmitglied Volker Schaaf direkt an die Kinder überreichte, hatten die Kinder für die Volksbank bereits den ersten druckfrischen Mempel, mehrere Perlen und einen Klumpen Gold mitgebracht. Dass es sich um Spielgeld handelt, wird in wenigen Wochen keine Bedeutung mehr haben. Denn während der Spielstadt werden damit echte Arbeit, Essen, Kleidungsstücke und Dienstleistungen bezahlt werden.