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Betriebsprüfung – Die häufigsten Fehler kleinerer Unternehmen (2)

In den meisten Fällen kündigt das Finanzamt telefonisch oder per Brief eine Betriebsprüfung an. Oft bittet der Prüfer schon freundlich darum, ihm vorab ein paar Unterlagen schicken. Achtung! Es besteht keine Verpflichtung, also gehen Sie darauf nicht ein.

Geben Sie niemals Unterlagen oder Dateien ungeprüft ans Finanzamt – es könnten ohne ihr Wollen noch Fehler oder Zusammenhänge enthalten sein.


Wer ist verantwortlich?
Vor der Prüfung sollte unbedingt geklärt werden, wer für den Prüfer erster Ansprechpartner ist und wer sonst beteiligt werden soll. Soll Ihr Steuerberater dabei sein? Eigene Mitarbeiter im Lohnbüro? Der Chef selbst?

Alle Beteiligten sollten sich entsprechend Zeit einplanen. Geprüft wird grundsätzlich in den Räumen des Arbeitgebers, alternativ auch beim abrechnenden Steuerberater, Rechenzentrum oder einer vergleichbaren Einrichtung.

Generell gilt:
Auch Prüfer sind nur Menschen. Eine angenehme und ungestörte Arbeitsumgebung, die Bereitstellung aller erforderlichen Hilfsmittel und vor allem vollständige, chronologisch geordnete Unterlagen machen den Prüferalltag leichter. Es schadet nicht, dem Prüfer eine Tasse Kaffee anzubieten, aber bleiben Sie auf Distanz: Am Ende erzählen Sie noch mehr, als Sie sollten.

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- Fehlerquelle Ertragssteuer-Veranlagung
- Fehlerquelle Trennung zwischen privaten und betrieblichen Ausgaben

 

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